Gemeinschaftspraxis Dr. med. Helene Huber & Dr. med. Bernd Rösel
Gemeinschaftspraxis Dr. med. Helene Huber & Dr. med. Bernd Rösel

Check-up 35+

Vorsorgen ist besser als heilen. Dies gilt gerade für die großen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenleiden, Stoffwechselstörungen und Zuckerkrankheit (Diabetes). Die Früherkennung von Gesundheitsstörungen lohnt sich und erspart den Menschen Leid und Schmerzen. Deshalb haben die Krankenkassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen vereinbart, dass sich Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre von Kopf bis Fuß untersuchen lassen können. Das Angebot der Gesundheitsuntersuchung Gesundheits-Check-up 35+ gilt für Frauen und Männer in gleicher Weise.

Bitte unbedingt einen Termin vereinbaren und planen Sie sich selbst ca. 1 Stunde für die Untersuchungen ein.


Alle zwei Jahre können Frauen und Männer ab dem 35. Lebensjahr im Rahmen des gesetzlichen Vorsorgeprogramms als Kassenleistung eine Generaluntersuchung zur Früherkennung von eventuellen Krankheiten durchführen lassen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei darauf, Risikofaktoren und Frühsymptome einer Herz-Kreislauf-, Nieren- oder Diabeteserkrankung zu entdecken, noch bevor sie ernste gesundheitliche Probleme bereitet. Im Gegensatz zur gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchung bei Kraftfahrzeugen ist der Check-up 35 jedoch freiwillig. Einige Krankenkassen honorieren zwar die regelmäßige Teilnahme ihrer Mitglieder mit unterschiedlichen Bonussystemen und Beitragsrabatten. Der vom Gesetzgeber im Rahmen der Gesundheitsreform bereits verabschiedete Beschluss jedoch, chronisch Kranken, die sich zuvor nicht den entsprechenden Früherkennungsuntersuchungen unterzogen haben, eine Absenkung der Selbstbeteiligung an den Kosten für ihre Behandlung von zwei auf ein Prozent ihres Jahresbruttoeinkommens zu verwehren, wurde im Juli 2007 durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) gekippt. Bis auf Weiteres muss also auch in Zukunft niemand, dem die Aussagekraft von Früherkennungsuntersuchungen wie dem Check-up 35 zu gering oder deren Risiken zu hoch erscheinen, mit (finanziellen) Sanktionen rechnen. 

 

Ziele und Bestandteile des Check-up 35


Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des zweijährlichen Check-up 35 umfassen nicht nur klinische und labormedizinische Untersuchungen auf Anzeichen von insbesondere Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Diabetes mellitus. Ziel ist es, auch das individuelle Risiko für die Entstehung einer solchen Krankheit zu erfassen sowie die Patienten über eventuelle Konsequenzen der Untersuchungsergebnisse aufzuklären. Im einzelnen enthält der Check-up 35 folgende Bestandteile:

•    Anamnese
•    Klinische und labormedizinische Untersuchung
•    Beratung


Anamnese


Dazu steht zu Beginn einer jeden Check-up-35-Untersuchung eine gezielte Anamnese, bei der der Arzt den Patienten nach aktuellen Beschwerden und früheren Erkrankungen, auch innerhalb der Familie, befragt. Außerdem kommen bestimmte Verhaltensgewohnheiten wie Ernährung, Akohol- und Nikotingenuss, körperliche Betätigung sowie allgemeine soziale und berufliche Lebensbedingungen zur Sprache. Aus all diesen Informationen kann der Arzt sich ein Bild darüber machen, wie hoch das Erkrankungsrisiko für den individuellen Patienten ist.


Klinische und labormedizinische Untersuchung


Mit einer eingehenden körperlichen Komplettuntersuchung lassen sich bereits Frühzeichen einer Herz-Kreislauf-, Nieren- oder Diabeteserkrankung aufspüren. Der Arzt wird sich einen Überblick über den Gesamtzustand des Patienten verschaffen und die Funktionsfähigkeit etwa von Sinnesorganen und Bewegungsapparat testen. Um den Zustand innerer Organe zu beurteilen, wird er unter anderem den Bauchraum abtasten, Herz- und Lunge abhören sowie den Blutdruck und die Pulsfrequenz messen. Werden dabei Unregelmäßigkeiten festgestellt, ist eventuell die Aufnahme eines Elektrokardiogramms (EKG) erforderlich. Wichtige Informationen liefern auch Laboruntersuchungen von Blut- und Urinproben. Dabei werden zum einen Blutfett- (Cholesterin) und Blutzuckerwerte (Glukose) bestimmt und zum anderen wird der Urin auf rote und weiße Blutkörperchen, Nitrit, Eiweiß sowie ebenfalls auf Glukose untersucht.


Beratung


Ziel des Beratungsgesprächs ist einerseits die ärztliche Aufklärung über das individuelle Krankheitsrisiko. Im Vordergrund steht dabei, das Gesundheitsbewusstsein des Patienten zu wecken oder zu unterstützen, damit dieser die Möglichkeiten eines eigenen krankheitsvorbeugenden Verhaltens ausschöpfen kann. Zum anderen sollen die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen sowie deren mögliche Konsequenzen erklärt werden. Dabei kann es um erforderliche Behandlungsmaßnahmen gehen, die sich möglicherweise aus den Resultaten des Check-up 35 ergeben, aber auch um eventuell änderungsbedürftige Lebenssituationen und Verhaltensgewohnheiten.

 

Informieren Sie sich näher zu unserem Leistungsspektrum, indem Sie Kontakt mit uns aufnehmen. Unsere Mitarbeiter verstehen Ihr Handwerk und helfen Ihnen gerne weiter. 

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